Donnerstag, 25. September 2008

SOA Registry Alternativen

Die Registry war ein fester Bestandteil der Web Services Vision lange bevor der Begriff SOA eingeführt wurde. SOAP war das Protokoll, WSDL die Beschreibung und UDDI die Registry. Das Dreamteam SOAP und WSDL hat in den letzten Jahren eine starke Verbreitung erfahren. UDDI konnte sich aufgrund einiger Probleme und Schwächen nicht durchsetzen. Als Folge davon ist die Rolle der Metadata Registry im heutigen SOAs verweist. Abgesehen von einigen UDDI Alibi Installationen, die die Rolle nicht wirklich ausfüllen. Die Zahl der Web Services in den Unternehmen wird langsam unüberschaubar und das Fehlen eines standardisierten Metadata Repository für Services wird zum limitierendem Faktor. Um Informationen über Dienste zu verwalten hat der Anwender heute die folgenden Möglichkeiten:



  • Einsatz einer reinen UDDI Registry. Anbindung aller UDDI konformen Plattformen wie z.B. IBM Websphere. Andere wie Axis bleiben aussen vor oder werden von Hand gepflegt.

  • Einsatz einer proprietären Registry mit UDDI Schnittstelle. Das Datenmodell der Registry ist einer Obermenge des UDDI Modells. Über UDDI kann ein Teil der Funktionalität abgerufen werden. Darüber hinaus gehende Funktionen wie zum Beispiel Service Lifecycle Management stellt eine Insel dar.

  • Verwendung einer non-UDDI Registry, die nicht den Limitationen z.B. dem tModel einer UDDI Registry ausgesetzt ist. Daten aller Services müssen von Hand oder über selbsterstellte Agenten eingepflegt werden.

  • Verzicht auf eine spezialisierte Registry bzw. Metadata Repository. Pflege der Daten über Services in einem anderen System z.B. Wiki oder Datenbank.


Leider füllt keiner dieser Ansätze die verwaiste Registry Lücke komplett auf. Dies ist allerdings kein Grund, die Metadaten zu den eingesetzten Diensten nicht zu verwalten.

1 Kommentar:

  1. Und dieser Registrz effektive ist ? ich weiß, dass viele Regiesters nich effektive sind.
    virtueller datenraum anbieter

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